, Weserberglandvogelschau am 30.09.17.& 01. 10.17 in Rinteln/Engern
 
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Zebrafinken


Zebrafinken

Allgemeines

Zebrafinken kommen in freier Natur in Australien vor, und zwar hauptsächlich Im Binnenland und nur hin und wieder in Küstenregionen. Im Norden von Queensland und auf Tasmanien sind sie nicht zu finden. Auch auf den Kleinen Sundainseln leben Zebrafinken, die als Unterart der in Australien lebenden werden. Als um 1900 Ornithologen die Zebrafinken genauer studierten, kamen sie auf sieben Unterarten, die nach ihren geographischen Lebensräumen eingeteilt werden. Man entdeckte nämlich je nach Herkunft Unterschiede in Farbe und Zeichnung. Als aber innerhalb einer solchen Unterart wiederum diese Unterschiede auftauchten, die zu allem auch noch Parallelen zu einer anderen Unterart hatten, da kehrte man zum Ausgangspunkt zurück und sprach seitdem nur noch von einer Art Zebrafinken. Nur die kleinen Zebrafinken der kleinen Sundainseln scheinen eine eigene Art zu formen. Die Unterschiede zum australischen Zebrafink liegen in der braunen Oberseite und der sehr cremigen Unterseite. Jetzt aber wieder zu den Zebrafinken in Australien die Urahnen unserer heutigen Zebrafinken. Sie leben in einem enorm großen Gebiet von 7000000 Quadratkilometern. Eigentlich ist es verwunderlich, dass in einem so großen Verbreitungsgebiet keine geographisch bedingten Unterschiede entstanden sind. Zu erklären ist das vielleicht dadurch, dass der Lebensraum der Zebrafinken nicht auf bestimmte, kleinere Regionen beschränkt sind. Vor allem in der Trockenperioden ziehen sie dorthin, wo noch Wasser zu finden ist. Es liegt auf der Hand, dass sich bei der Gelegenheit verschiedene Gruppen vermischen und etwaige kleine Unterschiede wieder verschwinden. Nur in Regionen, in denen es das ganze Jahr über nicht an Wasser mangelt, sind Zebrafinken ortsfest. In dichter bevölkerten Gebieten im Osten Australiens sind sie sogar als Stadtvögel bekannt. Der Lebensraum der Zebrafinken ist nicht einheitlich gestaltet. Sie leben in Graslandschaften mit kleinen Baumgruppen und Sträuchern, die auf Niederschlag schließen lassen. Ebenso findet man sie aber auch in ausgesprochenen trockenen und regenarmen Regionen wie Zentralaustralien. Dort verhalten sie sich wie Zugvögel. Vor allem in diesen Gebieten schreiten die Zebrafinken nach den ersten Regenschauern massenweise zur Brut.  Die ersten Zebrafinken wurden schon vor 1850 in Europa eingeführt. Ein genaueres Datum ist bis heute nicht festzulegen. In der Gefiederten Welt wurde 1872 ( 1 Jahrgang ) schon über die Zucht von Zebrafinken berichtet. Seit 1940 sin keine Zebrafinken mehr aus Australien importiert worden. 1958 entstand der erste Standard in Deutschland, der als AZ-DKB Einheitsstandard durch die Neumutationen erweitert worden. Grundsätzlich wird zwischen sechzehn Farben der Zebrafinken unterschieden, die allerdings teilweise noch einmal aufgegliedert sind. Meist unterscheiden sich die weiblichen Tiere in der Zeichnung leicht von den Männchen. Diese haben oftmals stärkere Färbungen bzw. Zeichnungen als ihre weiblichen Artgenossen.
Angefangen wird bei Grau bzw. der Untergruppe Grau/Haube und die Zeichnung der grauen Weibchen. Graue Zebrafinken sehen der Wildform am ähnlichsten. Allerdings haben sie eine dunklere Iris als die Wildform. Das Bauchgefieder bei Weibchen ist beige, die Gesichtszeichnung etwas dunkler als beim Männchen. Der Rücken ist grau, der Standard fordert ein Schiefer grau. Die meisten grauen Zebrafinken sind heute nicht mehr reinerbig.

Eine weitere Farbe ist Braun/Zimt, mit den Untergruppen Schwarzwange und Schecke Braun. Die Farbe entsteht durch chemisch veränderte Pigmenteinlagerungen. Zimt vererbt geschlechtsgebunden, das heißt der Vater vererbt auf die Töchter, die Mutter vererbt auf die Söhne. Weibchen mit geschlechtsgebundenem Erbgang sind immer reinerbig. Neben Grau ist sie bei vielen Farbschlägen Grundfarbe.

Bei dem nächsten Farbschlag, den Schecken, gibt es die Untergruppen Schecke Braun, Schecke Grau und Schwarzwange Schecke Grau. Schecken entstehen, wenn nur in einigen Gefiederpartien Pigmente vorhanden sind. Jeder Schecke sieht anders aus. Deshalb kann man bei jeder Brut mit neuen Zeichnungen rechnen. Schecken vererben rezessiv. Das heißt, das in der ersten Generation die Eigenschaften noch nicht deutlich hervortreten, aber mit wachsender Generationen zahl immer deutlicher werden.

Beim Farbschlag Weiß beruht die Farbe auf völligem Pigmentausfall. Nur die Augen bleiben normal gefärbt. Weiß vererbt rezessiv.

Der Farbschlag Maske/Marmorset unterteilt sich in Schwarzwange Maske Grau, Maske Braun männlich und weiblich. Es handelt sich hierbei um weiße bis cremefarbene Vögel, denen nur ein Teil der Zeichnung bewahrt bleibt. Maske vererbt geschlechtsgebunden, allerdings ist die Reinzucht problematisch.

Der Farbschlag der Schwarzwangen hat einen schwarzen Wangenfleck, eine schwarze Flankenzeichnung mit weißen Tupfen und einen hell schiefer grauen Rücken. Schwarzwangen gibt es in verschiedenen Varianten, Grau, Braun, mit Maske und gescheckt. Schwarzwangen werden rezessiv vererbt.

Die Vögel aus dem Farbschlag Hellrücken haben einen sehr hellen braunen Rücken und sie werden geschlechtsgebunden vererbt.

Bei der Rotbrust handelt es sich um einen Vogel mit roter Brust, auch das Gesicht ist rot. Die Vererbung ist rezessiv. Pinguine sind an Unterseite und Gesicht ohne Zeichnung. Die Oberseite ist grau oder braun. Diese Farben müssen gelegentlich gekreuzt werden.

Bei dem Farbschlag Haube handelt es sich weniger um einen Farbschlag, als um eine angeborene Veränderung der Kopfhaut, durch die ein flacher Federwirbel am Kopf entsteht. Reinerbige Tiere sind nicht lebensfähig. Der Schlag Haube vererbt dominant, das heißt ihre Eigenschaften treten bereits in der ersten Generation deutlich vor.

Die Kreuzung dominant mit dominant führt immer zu nicht lebensfähigen Tieren. Paart man einen dominant vererbenden Vogel mit einem normal vererbenden Vogel ist die Hälfte der resultierenden Brut dominant vererbend.

Schimmel sind weiß mit grauem oder braunem „Schimmel” auf der Oberseite. Bei Schimmeln ist die Vererbung nicht geklärt. Silber ist an sich eine Zeichnung, die durch Melaninmangel beim grauen Zebrafinken entsteht, Silber sollte nicht miteinander gekreuzt werden, da reinerbige Tiere sterben.

Creme ist eine „Verdünnung” der Braunfarbe, die durch Kreuzung von Braun und Silber entsteht. Bei der Schwarzbrust ist das schwarze Brustband bis zur Kehle verlängert. Tränenstriche und Bänderung des Schwanzes sind verloren gegangen.

Schwarzbrust wird rezessiv vererbt. Die Hellbrust sieht ähnlich aus wie ein Pinguin, allerdings ist die Rückenfarbe verdünnt. Ebenso die Schwanz- und die Zebrazeichnung.

Bei Gelbschnäbeln handelt es sich, wie bei Haube eigentlich nicht um einen eigenen Farbschlag, sondern um eine Veränderung der Schnabelfarbe. Es gibt nur rote oder gelbe Schnäbel, keine Zwischenstufen. Die Vererbung ist rezessiv.

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