, Weserberglandvogelschau am 30.09.17.& 01. 10.17 in Rinteln/Engern
 
Vogelfreunde Schaumburg AZ - VZE-Ortsgruppe Rinteln
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Cardeluiden

Yarrelzeisig                                                          Kapuzenzeisig         SchwarzzeisigMagellanzeisig
Zur Familie der Cardueliden gehören insgesamt 135 Arten,
 darunter die
Stieglitze, Zeisige, Hänflinge, Grünfinken, Girlitze (einschließlich der Kanarienvögel), Gimpel, Kreuzschnäbel und Kernbeißer. Sie sind entfernt mit den Fringilliden (Fringillidae; drei Arten: Buch-, Berg- und Teydefink)verwandt. Wichtige Unterschiede sind zum Beispiel der fehlende Kropf beim Buchfinken und die Fortbewegungsart: Fringilliden hüpfen nicht wie die Cardueliden, sondern schreiten und nicken dabei mit dem Kopf - fast wie ein Huhn!

Die Cardueliden leben außerhalb der Brutzeit meist in großen Schwärmen, oft mit anderen Carduelidenarten zusammen. Während der Brutzeit trennen sie sich vom Schwarm und leben als Paar. Bei der Futter- und Wassersuche tun sich manchmal mehrere Paare zusammen, um sich danach wieder zu trennen und in ihr Revier zurück zu kehren. Manche Carduelidenarten brüten in "lockerer Kolonie", in der die Nester fünf bis zehn Meter voneinander entfernt sind. Nach der Brutzeit sammeln sich die Carduelidenfamilien und ziehen in andere Gebiete, in denen der Tisch wieder reich gedeckt ist. Die Haltung von Cardueliden ist leicht. Die Voliere sollte mit Naturästen und einer Kieferhecke ausgestattet sein. Für die Zucht ist es besonders wichtig, die Räume im Winter bei kurzem Tageslicht kühl zu halten, sonst kommen die Vögel nicht in Brutstimmung. Für die Zucht bietet man verschiedene Nistmaterialien wie Kokosfasern, Sisalfasern (nicht länger als zehn Zentimeter), Scharpie, Flachsfasern (die meine Cardueliden besonders gern nehmen), Gräser, Wurzeln und dünne Zweige an und als Nistgelegenheit Sabel'sche Nistklötzen, Waldvogelnester, Drahtnester mit Nesteinlage, offene Peddigrohrnester, Kaisernester, oder Holzkaisernester, die alle mit künstlichen oder natürlichen Zweigen wie Koniferenzweigen oder Thuja ausgekleidet werden. Die meisten Carduelidenarten sind friedlich und brauchen pro Paar pro Art eine Grundfläche von etwa 1,5 Quadratmetern.
Cardueliden bekommen gutes Waldvogelfutter. Es besteht aus Salatsamen, Negersaat, Zichoriensamen, Sommerrübsen, Mohnsamen, Perillas, Nachtkerzensamen, Kanariensaat, Leinsamen, Fichtensamen, geschältem Hafer, wenigen kleinen Sonnenblumenkernen und wenigen Hanfsamen. Als Grünfutter kann Chicoree (als Aufzuchtsfutter geeignet!), Vogelmiere, Hirtentäschelkraut, Löwenzahn (alle Carduelidenarten haben ihn sehr gern), Vergissmeinnicht, Kreuzkraut, Kleiner Ampfer, Sauerampfer (Hänflinge und Birkenzeisige lieben ihn besonders, auch als Aufzuchtfutter!), Gänsedisteln, Kratzdisteln (sie lieben Stieglitze und Erlenzeisige besonders), Knäuelgras, Kamille, Nachtkerze, Beifuß, Gänsefuß, Birkenkätzchen etc.

Birkenzeisig gehört zu den meldepflichtigen Zeisigen

Alle europäischenn Carduelidenarten sind besonders geschützt und meldepflichtig. Jeder Carduelide benötigt eine Ausnahmegenehmigung und muss mit einem Pflichtring nach BNA-Gesetzen beringt werden. Die Pflichtringe sind geschlossen oder offen mit Sollbruchstelle. Carduelide muss bei den Naturschutzbehörden angemeldet sein.

Durch DNA-Untersuchungen des mitochondrialen Cytochrom b [1] wurde festgestellt, dass die
Kreuzschnäbel (Loxia) in der Gattung Carduelis enthalten sind. Zudem ist der Stieglitz (Carduelis carduelis) außerhalb der Gattung am nächsten mit dem Zitronengirlitz (Serinus citrinella) verwandt. Um Paraphylie zu vermeiden, wird dieser als Zitronenzeisig (Carduelis citrinella) [2][3] in derselben Gattung eingeordnet. Durch mehrjährige Gefangenschaftsbeobachtungen [4] an asiatischen und europäischen Stieglitzunterarten und an den drei Chloris-Arten Grünling (Carduelis chloris), Himalayagrünling (Carduelis spinoides) und Chinagrünling (Carduelis sinica) wurde gezeigt, dass die verschiedenen Unterarten des Stieglitzes und die drei untersuchten Grünlingsarten zwei in sich geschlossene, ohne Übergangsformen voneinander getrennte Gruppen der Carduelis-Gattung bilden.
 


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